Die Klinik-Webseite ist das wichtigste Marketing-Tool für Ihr Krankenhaus und häufig der erste Kontakt potenzieller Patienten zu Ihrem Haus – Ihre Chance, Vertrauen und einen guten Eindruck zu schaffen.

„You never get a second chance to make a first impression“ – das gilt auch für Klinik-Webseiten. Ihr Vorteil: Es gibt nach wie vor viele Krankenhäuser, deren Webseiten seltsam aussehen. Oder modern sind, aber an den Bedürfnissen der Zielgruppe komplett vorbei gehen. Machen Sie es besser!

Wir haben hier die wichtigsten Tipps für gute Klinik-Webseiten zusammengestellt:

1.

Die Zielgruppe im Blick behalten
Für wen machen Sie Ihre Webseite? Starten Sie den Relaunch mit einer klaren Definition Ihrer Zielgruppe(n) – mit so genannten „Personas“: konkreten beispielhaften Nutzer/innen: Patientin, Zuweiser, potenzielle Bewerberin usw. Während Sie Konzept und Navigation erstellen, prüfen Sie stets, ob Sie damit tatsächlich deren Bedürfnisse treffen.

2.

Sender-Empfänger-Prinzip beachten
Die Empfänger/innen und deren Informationsbedürfnisse sind das Maß aller Dinge – nicht Sie, die Geschäftsführung oder die Ärzt/innen als Sender. Hier ist es oft sinnvoll, sich eine externe Perspektive zu holen, von Kommunikationsexpert/innen, die sich sowohl mit Gesundheits- und Krankenhausthemen als auch mit Internet und Technik auskennen.

3.

Geben Sie Patient/innen die passenden Antworten
Ihre Klinik-Website ist die wichtigste Informationsquelle für Ihre potenziellen Patient/innen. Viele studieren sehr genau die Internetseiten und entscheiden sich für das Krankenhaus, bei dem sie das Vertrauen haben, dass es für ihre Erkrankung und für ihre persönlichen Bedürfnisse das richtige ist. In zahlreichen Studien wurde untersucht, was Patient/innen wissen möchten, wenn sie sich für ein Krankenhaus entscheiden: Klicken Sie hier

4.

Sprechen Sie die Sprache Ihrer Patienten
Verzichten Sie konsequent auf abstrakte Wissenschaftssprache, medizinisches Fachchinesisch und selbstverliebte Werbefloskeln. Beschränken Sie sich auf Kern-Informationen, auf kurze, informative Texte, aufgelockert in kleineren Abschnitten – das Internet ist ein Info-Medium und kein Lese-Medium. Die schlimmsten Phrasen und Text-Katastrophen auf Krankenhaus-Webseiten haben wir hier zusammengestellt. Wie es besser geht, erfahren Sie hier in unseren Regeln für gute Texte auf Klinik-Webseiten.

5.

Ärzte sind keine Redakteure!
Das Schreiben sollte Redakteur/innen vorbehalten bleiben, die ihr journalistisches Handwerk gelernt haben. Engagieren Sie notfalls vorübergehend externe Verstärkung. Ihre Ärzt/innen können Informationen für Ihre Klinik-Webseite beisteuern, sollten aber selbst keine Texte schreiben (müssen). Die Texte sind meist zu lang und zu fachlich, zusätzlich entsteht oft ein Zeitproblem, da sie vordringlichere Aufgaben haben.

6.

Optimieren Sie Ihre Klinik-Webseite für Google
Wie viele Besucher/innen (Visits) Ihre künftige Krankenhaus-Webseite bekommt, hängt vor allem davon ab, wie gut Sie Ihren Internet-Auftritt für Google optimieren. Der Suchmaschinen-Gigant ist bei den meisten Klinik-Webseiten für 60 bis 70 Prozent der Zugriffe verantwortlich. Suchmaschinen-Marketing ist eines der wichtigsten Elemente für erfolgreiches Klinikmarketing. Wir haben Ihnen Tipps und Tricks speziell für die Suchmaschinen-Optimierung von Klinik-Webseiten zusammengestellt.

7.

Überzeugen Sie mit den richtigen Tools
Die Besucher/innen Ihrer Webseite müssen sofort sehen und spüren: Hier wird ihnen geholfen, bei Ihnen steht Service ganz oben. Diesen Effekt erreichen Sie mit interaktiven Tools speziell für Krankenhaus-Webseiten – z.B. optimierte Suchfunktion, Körpernavigation, Geländeplan, Kontaktmöglichkeiten, Qualitätsdarstellung, Social-Media-Funktionen usw.

8.

Zeigen Sie Ihre gute Qualität
Einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren bei der Krankenhauswahl ist die geprüfte Behandlungsqualität. Diese auf der Webseite zu zeigen, ist gar nicht schwer. Ein monströser Qualitätsbericht schreckt eher ab – es gibt verständliche und patientenfreundliche Lösungen wie quadata, mit denen Sie ausgewählte Qualitätsindikatoren dynamisch in ansprechenden Balkendiagrammen darstellen können.

9.

Modernes und funktionierendes Design
Es reicht nicht, wenn eine Webseite einfach nur toll aussieht – ein modernes und funktionierendes Design führt die Augen geschickt zum wichtigsten Punkt und lässt die Nutzer/innen sofort erfassen, dass sie hier richtig sind und wie sie schnell an die gewünschte Information kommen. Achten sie auf Übersichtlichkeit, Einfachheit und gute Nutzerführung („Usability“). Und überladen Sie die Seite nicht mit angeblich modernen Gimmicks.

10.

Das passende Content Management System wählen und aktuell halten
Webseiten werden heute durch Content Management Systeme (CMS) gesteuert. Für Klinik-Webseiten haben sich zwei offene (Open-Source-) Systeme durchgesetzt, die inzwischen kommerziellen Lösungen häufig überlegen sind: WordPress und TYPO3. Die Entscheidung für ein CMS ist eine grundsätzliche und langfristige und sollte daher gut überlegt sein. Die beiden CMS haben ihre Vor- und Nachteile und sind für verschiedene Klinik-Typen unterschiedlich gut geeignet.

 

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