10 Datenquellen, die Sie zur Darstellung Ihrer guten Qualität nutzen können

Jedes Krankenhaus verfügt über einen großen Fundus an Daten aus unterschiedlichen Qualitätssicherungsprojekten. Für Dokumentation und Auswertung werden hohe personelle und finanzielle Ressourcen eingesetzt, doch am Ende landen diese Daten der Regel in einem Datenfriedhof. Was für eine Verschwendung! Gute Qualität, dargestellt in neutralen Daten, sind ein Werbeargument ersten Ranges für ein Krankenhaus. Und es kostet kaum zusätzlichen Aufwand, eine Auswahl davon für Patient/innen aufzubereiten.

Entscheidend ist aber die Art der Aufbereitung in Wort und (Schau-)Bild auf der Website. Patient/innen müssen die Aussage auf einen Blick verstehen, damit sie sie bei ihrer Entscheidung für Ihr Krankenhaus berücksichtigen. Die optimale Lösung zur laienverständlichen und werbewirksamen Darstellung finden Sie hier.

Hier eine Auswahl von Daten, die sich für Ihr Haus nutzen lassen:

1.

Daten der externen stationären Qualitätssicherung (QSKH/DeQS)
Dies ist in der Regel der größte Datenfundus in einem Krankenhaus. In diesem QS-Verfahren werden über 200 Indikatoren aus mehr als 20 Leistungsbereichen erhoben und ausgewertet. Zahlreiche Indikatoren eignen sich für eine patientenverständliche Darstellung. Wenn Ihr Haus besser abschneidet als der Landes- oder der Bundesdurchschnitt, dann zeigen Sie es: etwa niedrige Komplikations- und Sterblichkeitsraten, hohe Raten an Behandlungserfolgen oder an leitlinienkonformen Behandlungsmaßnahmen. Das schafft Vertrauen.

Qualität zeigen mit Quadata
2.

Routinedaten
Eine gute Ergänzung sind die Routinedaten, die aus den Abrechnungsdaten (§21 KHEntgG) ermittelt werden, denn sie decken weitere Leistungsbereiche wie Blinddarmentfernung oder Prostatabehandlungen ab. Eine Reihe von QS-Projekten nutzt diese Daten und stellt sie Krankenhäusern zur Verfügung. Damit können Sie Ihre langfristigen Erfolge zeigen, z.B. Komplikationen, OP-Revisionen oder Sterblichkeit nach 90 Tagen oder einem Jahr.

3.

Reporting-Systeme von Krankenhausverbünden oder Klinikgruppen
Einige Krankenhausverbünde und Klinikgruppen haben eigene Reporting-Systeme mit umfangreichen Indikatorensets. So enthält z.B. das Projekt „Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser (QKK e.V.)“ unter seinen insgesamt 120 Kennzahlen solche für die Bereiche Palliativmedizin, Demenz, Postoperative Bereiche und Patientensicherheit.

4.

Zertifizierte Krebszentren
Krebs gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Hier ist die Angst der Patient/innen besonders groß. Um so wichtiger ist es, dass Krankenhäuser, die über zertifizierte Organkrebszentren, ein Onkologisches Zentrum oder ein Comprehensive Cancer Center verfügen, ihre guten Qualitätsergebnisse veröffentlichen. Im Rahmen der QS meldet in der Regel jedes Zentrum jährlich seine dokumentierten Daten und erhält einen Benchmark-Bericht, um sich mit anderen Zentren vergleichen zu können. Eine Reihe dieser Indikatoren lässt sich sehr anschaulich und laienverständlich darstellen.

5.

Andere zertifizierte Zentren
Auch für andere häufige Krankheiten bündeln viele Krankenhäuser ihre Kompetenz in Zentren, wie Diabetes-, Endometriose-, Endoprothesenzentren usw., in der Regel zertifiziert von medizinischen Fachgesellschaften. Auch diese Zentren weisen ihre Qualität anhand von jährlich gemeldeten und ausgewerteten Indikatoren nach, von denen sich viele für die anschauliche und laienverständliche Darstellung auf der Website eignen.

6.

Stroke Unis, Traumazentren
Natürlich hat kein/e Patient/in mit einem Schlaganfall oder als schwerverletztes Unfallopfer Einfluss darauf, welches Krankenhaus der Rettungsdienst ansteuert. Dennoch lohnt es sich, eine Anzahl von leicht nachvollziehbaren Indikatoren der Stroke Unit oder des Traumazentrums mit guten Qualitätsergebnissen zu veröffentlichen. Damit zeigt es deren hohe Kompetenz und schafft Vertrauen. Traumazentren erhalten jedes Jahr vom TraumaRegister DGU® einen Benchmark-Bericht mit ihren Qualitätsergebnissen, die meisten Stroke Units vom Qualitätssicherungsprojekt Schlaganfall Nordwestdeutschland.

7.

Benchmarking zu bestimmten Erkrankungen
In vielen Krankenhäusern haben sich Fachabteilungen einrichtungsübergreifenden Benchmark-Systemen oder Qualitätsbündnissen zu bestimmten Erkrankungen angeschlossen, etwa bei psychiatrischen und rheumatologischen Erkrankungen oder beim Thema Sepsis. Sollten Sie hier über valide Daten verfügen, zögern Sie nicht, eine Auswahl veröffentlichen.

8.

GEMIDAS-Datenbank (Geriatrie)
Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung steigt die Bedeutung der geriatrischen Versorgung. Viele geriatrische Fachabteilungen oder Fachkliniken nehmen inzwischen am Qualitätssicherungsprojekt GEMIDAS PRO teil. Aus dieser umfassenden Datenbank können sie Auswertungen zu bestimmten Qualitätsindikatoren abrufen. So lässt sich z.B. anschaulich in Diagrammen darstellen, wie sehr sich die Beweglichkeit (Timed-Up & Go) oder die Selbständigkeit (Barthel-Index) der altersmedizinischen Patient/innen verbessert hat.

9.

Indikatoren zur Patientensicherheit
Einige Qualitätssicherungsprojekte wenden bereits die knapp 30 Patient Safety Indicators (PSI) an. Diese konzentrieren sich auf unbedingt zu vermeidende Ereignisse wie im Körper versehentlich zurückgelassene Fremdkörper, schwere Medikationsfehler, postoperative Komplikationen, Stürze während des Aufenthalts usw. Stehen Ihnen solche Ergebnisse zur Verfügung und schneiden Sie hier deutlich besser ab als der Durchschnitt, so eignet sich die Veröffentlichung auf Ihrer Website ganz besonders zur Vertrauensbildung.

10.

Patientenbefragungen
Die Zufriedenheit und die Weiterempfehlungsbereitschaft ehemaliger Patient/innen sind besonders interessant für die zukünftigen. Insofern sind Ihre Ergebnisse bei Patientenbefragungen von größter Bedeutung für die Vertrauensbildung.

Wie Sie welche Daten und Qualitätsergebnisse optimal darstellen können, erfahren Sie hier.

 

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